Fischzüchter Paul Menzel (li.) wurde von einer Spaziergängerin verklagt, die sich auf seinem Privatgrund verletzte.

Es wird noch schmutziger! Die Posse um eine klagende Spaziergängerin (wir haben kürzlich HIER darüber berichtet) geht in die nächste Runde. Diesmal sogar mit nacktem Hintern.

Was war passiert? In DIESEM ARTIKEL ausführlich berichtet, hier nochmals zusammengefasst: Frau stürzt auf Privatgrund eines Fischzüchters, verklagt diesen, er spricht Betretungsverbot aus, Gerichtsverfahren läuft, Streit um Freizeitnutzung der Fischzucht entsteht, Gemeinde versucht zu kalmieren. Diese Posse aus dem südweststeirischen St. Nikolai im Sausal geht in die nächste Runde.

Wie die regionale Zeitung nun berichtet, kam es kürzlich zum nächsten Kapitel oder bisherig schmutzigen Höhepunkt. Nachdem ja Fischzüchter Paul Menzel aufgrund der Klage einer verletzten Spaziergängerin ein Betretungsverbot für sein Gut Walschach aussprach, wurde ihm nun sogar der entblößte Hintern gezeigt. Von Spaziergängern. Nach einem Hinweis auf das Verbot. Auf seinem Privatgrund! Laut dem Bericht widersetzte sich ein spazierendes Ehepaar dem auf zig Schildern deutlich sichtbaren Betretungsverbot, woraufhin Fischzüchter Menzel die beiden auf ebendieses aufmerksam machte. Immerhin befanden sich die Spaziergänger wieder auf seinem Privatgrund. Als Folge auf diesen Hinweis erhielt Menzel dem Bericht zufolge einen nackten Hintern vom Mann zur Ansicht, unterlegt mit den Worten „Das halte ich von Ihnen!“

Nun fragt man sich dann schon, was in einem Menschen vorgeht, der sich widerrechtlich auf fremdem Besitz herumtreibt und dann auf einen Hinweis auch noch dermaßen ungustiös reagiert. Anstand? Respekt? Schuldbewusstsein? Fehlanzeige! Da darf sich kein Wanderer, Spaziergänger, Mountainbiker oder anderer Freizeitvertreibender wundern, wenn Grundbesitzer immer stärker abriegeln. Treffen werden solche Maßnahmen nämlich alle, auch die Rechtschaffenen. Einfach nur Pfui!

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